Summer ♥f Life
erste schritte

..durch den neblig-sonnigen waldrandmorgen, wie passend zu meinem  zustand, so undurchsichtig und doch so voller licht und vorfreude auf den kommenden tag und auf die unterholzschätze.

ich möchte mich nicht zum winterschlaf verkriechen ich möchte die letzten strahlen auffangen auf meinem gesicht, noch ein paar sommersprossen zeichnen lassen, ich möchte mich hineinwühlen ins feucht-dunkle modrige laub, dem igel eine gute ruhe wünschen und die letzten käfer zu einem spaziergang über meine sohlen einladen.... ich möchte da sein , wo sich nur selten die oberflächlichkeit hintraut und im schutz der zerfallenden laubes noch ein letztes mal die vergangene fruchtbarkeit des letzten jahres erahnen... noch einmal vergrabe ich die asche meiner samhainräucherung und bitte die blumen mir manch vergessene giesskanne zu verzeihen. 

noch einmal nehme ich den duft der erde auf, denn bald wird der wässrige geruch des schnees mein ziel sein.

 

5.11.07 20:33


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körperwahrnehmung und tabus

 was nehme ich als wahr hin, was ist mein körper in meiner ureigenen wahrheit? wo fängt die oberfläche an und wo hört sie wieder auf?  was ist hülle, was ist tand, was ist schmuck, was ist ausdruck, was ist schutz von dem was mich kleidet , was mich schmückt ... was ändert mich ?

ich habe meinen körper jahrelang als verpackung meiner seele hingenommen, ich war dankbar für seine funktionstüchtigkeit... aber insgeheim wissen alle, dass dankbarkeit keine liebe ist......

aber er ist mehr, er ist mein tempel, er ist die heimat meiner hohepriesterin und er ist es wert  als mehr wahrgenommen zu werden...

wenn ich tanze wenn ich mich winde und bewege, wenn ich mich berühre sollte es kostbar sein und sakral,wie in den momenten in denen ich ganz tief auf meine seele blicke und das wasser fliessen spüre und die erde rieche

ich bin am lernen, ich richte meine blicke auf meine defizite und suche wege sie zu heilen... ich gehe meine wege in die gesellschaftlichen tabus und werde selbst zu einem tabu...... ein leises schweigen trennt mich von allen freunden und menschen ,die mir nahestehen und so weh es mir tut, so sinnvoll erscheint es mir auch...

9.11.07 22:55


lyrics der woche

melissa etheridge- the different

 

 you never been to the moon  why don´t you wanna go ?

under the sea -in a volcano

you never looked into my eyes but don´t you wanna know?

what the dark, and the wild  and the different knows?

come dance with me now, we dance without care

i´m as free as fire-and change is in the air

there some things in my life-i never understand

but they become the force, that makes me who i am

 

14.11.07 18:37


 etwas aus der zeit gekommen, weil ich neue wege entdeckt habe (im kreise der 13 monde) neue aufgaben begonnen habe (reiki ) und alte wege mich in tiefe dunkle seiten meiner seele reissen....

es ist schwierig sich nicht  als hässlich und liebens-unwürdig zu empfinden, wenn einen der eigene mann nicht lieben kann.

es tut weh an eigene schmerzhafte wunden erinnert zu werden , die man nicht heilen kann, weil  keine geeigneten zugänge zur heilung gefunden werden.weil man sich nicht abwenden kann und will von dem, was wieder in den engsten fokus gerückt ist (beziehung) aber sich selbst zuwenden sollte, weil sonst immer weniger übrigbleibt .

ich finde nur noch wunden auf meinem weg und die eigenen emotionen sind die einzigsten die existieren in all den geflechten und knoten.

 es ist schwer den kopf oben zu halten wenn man 5 monate in einem strudel steckt und die kraft  zum schwimmen nachlässt aber gerade neulich habe ich den spruch wieder gelesen...

wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

ich sehe meine wege und ziele, meine aufgaben... ich muss nur noch den zugang finden.

 

 

26.11.07 16:49



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