Summer ♥f Life
bilquis

Mein herz,gefangen

tanzt zum rhytmus deiner Trommel

deine melodie umstreift meinen körper und wiegt ihn leise

deine stimme wird zu meiner

und mein Ich verfängt sich in allen tönen, bis an ende unseres reichs

wir wecken die nacht, wann immer uns die stille verhüllt

wir rufen die stürme, denn sie tragen unseren regen in die welt

wir binden sträusse aus den süssen schweren reifen sommerdüften und berauschen unserer sinne verborgener tiefen

wir umarmen unser lachen und entlassen es in die unendliche freiheit, damit es sich in jedem Ich verfängt

19.4.07 08:53


Werbung


ich bin

ich bin

der schoss in den du deine sehnsüchte legst

und

deine sehnsucht

die sonne,die deine feuer entfacht

und

sanftes mondlicht, dein weg durch die dunkelheit

ich tauche in deiner tiefe

und reibe mich an deiner oberfläche

ich bin

die hüterin deiner geheimnisse

und

dein geheimnis

ich bin das ende vom kreis

und

der anfang

das licht und der schatten

mein geschenk sind:

die träume

ist:

das leben

ich bin

19.4.07 08:56


rondo sacralis

 

in der stille des winters

erwache ich sanft

kaum mehr zu sein  als ein leiser atemzug der welt

öffne ich ein blütenblatt

***

Pans versprechen folgend

wiege ich mich im frühlingswind

kaum mehr zu sein als taunasse fruchtbare erde

öffne ich ein blütenblatt

***

 

zu den trommeln der sommerglut

stampfe ich meinen durst in den staub

kaum mehr zu sein als die brennende sehnsucht nach dem regen

öffne ich ein blütenblatt

***

 

 im rauschen der tanzenden herbstblätter

wirble ich meine üppige nacktheit gegen den sturm

kaum mehr zu sein als der süsse schwere duft reifer früchte

öffne ich ein blütenblatt

***

 

mit dem ruf der nachtschwarzen  dunkelheit

schenke  ich meine seelentiefsten torehimmelsweit

keum mehr zu sein als ein versprechen an deine sinne

öffne ich ein blütenblatt

***

öffne ich

mich

komm und koste meinen nektar

19.4.07 09:05


Rabenschwingen

 ich weiss nicht warum, ich weiss mal nicht mal wofür, aber dieses raubtiergefühl ist wieder da, diese hellwachen instinkte und sinne, die unbändige lust und das verlangen sich nackt zu reiben, zu schreien, zu fauchen, zu rennen, in die dunkelheit des waldes einzutauchen nd alles wahrzunehmen .

als würde eine feuerkugel in meinem sonnengeflecht kreisen ,kurz vor der explosion, als würde eine kruste aufbrechen und hunger und lust und rohheit bricht heraus...

manchmal erschrecke ich, weil es sich nicht abzeichnet ,sondern über mich hereinbricht, als gäbe es keine dämmerung, manchmal erschrecke ich, weil ich neues chaos fürchte.

aber ich brauche mein chaos, ich liebe es dieses gefühl in mir ,dieses leben an mir zu spüren .mit den händen neues zu formen, keine melodien, sondern urklänge zu singen.rastlos zu sein,witternd,reduziert und doch wacher als sonst.. ich liebe es, wenn die worte wie ein fluss aus mir finden, wenn ich diese kontrolle abgeben und mich fallenlassen kann, wie ein vogel ,der sich von den aufwinden tragen lässt.

es würde mich zerstören immer in diesem strudel gefangen und rumgewirbelt zuwerden. ich brauche danach einen sicheren platz ,um daraus etwas zu erschaffen, aber das hier heute, dieser hunger , dieses wittern und streunen, dieses loslassen und ver-rückt werden, dieses kreisen und aufsaugen, diese lust, dieser windende körper , diese kehlige stimme, diese hungrige seele , das ist Jetzt, das ist meins!!

20.4.07 23:19



Startseite Archiv Abonnieren LINKS Arte Faktum Gedichte
Gratis bloggen bei
myblog.de