Summer ♥f Life
babyduft

 gerade habe ich erfahren, dass mein findelpatenvormittagskind nächste woche den pflegeeltern übergeben wird...

seltsam, ich dachte ,der abschied dieses kleinen menschleinwunders fällt mir schwerer ,aber es überwiegt bei mir die freude, dass der knopf jetzt wirklich bald jemand hat, der ihn rund um die uhr versorgt.....

 ich bin eigentlich ein gluckentier , vielleicht ist es eine gereifte form von zuneigung und liebe, menschen gehen zu lassen ,um ihr glück zu finden...

ob sich das die mutter auch gedacht hat?

1.2.07 12:31


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long way down

 eigentlich bin ich kein irvingfan, die vierte hand und witwe für ein jahr habe ich eher schleppend zu ende gebracht.

a long way down hängt stellenweise auch ein wenig, aber der grundriss der geschichte (4 unterschiedliche charaktere versuchen sich gegenseitig vom selbstmord abzuhalten, ohne ein sonderliches gruppengefühl oder gar zuneigung füreinander zu empfinden) ist sehr interessant...

 als ich das buch durchhatte fand ich vorallem den satz des keinhund sehr interessant (ja er hatte tatsächlich keinen hund, zumindest im pub nicht): wir müssen uns hin und wieder den göttern stellen, dem des lebens und dem des todes.. und die götter entscheiden dann auf wessen seite du dich stellst...

die schlussfolgerung war wohl , dass suizidsuchende  sich letztenendes mehr für den gott des lebens entscheiden (wenn sies nicht zu ende bringen *gg)  als oberflächliche medienorientierte "flache " menschen, die innerlich ja schon längst tot sind...weil sie eben den sinn ihres lebens  nicht wirklich kennen  und ihn daher auch nicht vermissen wenn er fehlt

eine interessante theorie  ich werde wohl mit einer freundin und einer flasche irgendwas ein paar stunden darüber dikutieren müssen

2.2.07 21:06


liebe leben

 heute war im aktuellen spiegel, ein foto von einem liebespaar bzw. von deren 5000 ! jahre alten skeletten, die ineinandergekuschelt  mit dem gesicht einander zugewandt gefunden wurden...

mein erster gedanke war (ja ich hab schlecht geschlafen *zwinker): klar tot kann man es schon mal 5000 jahre miteinander aushalten.

liebe im alltag ist schwierig, es gibt soviele hürden , soviele aufgaben so wenig zeit und soviel staub  unter dem das wichtige begraben wird.

manchmal reflektiert man seine eigenen gedanken auf den partner und manchmal reflektiert man sich gar nicht mehr , sondern indentifiziert sich nur noch über die beziehung...

ich weiss nicht , welche art von beziehung die beste,biologisch sinnvollste,göttlich-innigste ist, ich weiss nicht, was der perfekte beziehungkleber ist, wie oft man reden,weggehen,kuscheln oder sex haben sollte (laut bundesdeutschem durchschnitt)..

manchmal ist meine liebe zu meinem mann  mein eichenblatt, die einzigste stelle, an der ich verletzlich und angreifbar bin...manchmal ist es gerade unsere liebe , die mich so gross und stark sein lässt.

immer fällt mir es leicht diesen schatz zu lieben, aber nicht jedesmal gelingt es mir diese liebe so zu leben , so auszudrücken, wie ich sie empfinde

 und unter hinter meinem ganzen sarkasmus, hinter den ganzen philosophischen zerreden von perfekten beziehungkoordinationen ,    versteckt sich dann doch ein kleiner herzenstiefer wunsch...... 

eigentlich möchte ich mit meinem herznächsten in 5006 jahren auch so gefunden werden!!

12.2.07 15:58



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