Summer ♥f Life
10000 masken

  als ich am wochenende ungeschminkt und ungehübscht in bequemen klamotten in die stadt gegangen bin,habe ich mal wieder festgestellt wie nett es doch sein kann , einfach nur nackt(als man selbst) durch die gesellschaft zu spazieren ,ohne auf ihre spielchen einsteigen zu müssen.

keine parfumverkäuferin hat mich bedrängt, kein umfragenmensch mich angesprochen, ich war einfach nur unsichtbarer beobachter.

wieviele tausend masken tragen wir doch täglich ,viele davon um uns zu schützen oder um im passenden spiel mitmachen zu dürfen..

und wieviele masken haben wir um uns lustvoll zu verkleiden ,um ein spiel zu spielen, um eine seite an sich selbst zu betonen, sei es nun die verführerin, die wilde oder die starke

bald ist karneval, eigentlich ein urheidnisches maskenfest  (wie auch das krampenlaufen,befana,halloween uvm) eine zeit ,um den winter zu vertreiben , um die letzten geister aus perchtszug zu vertreiben und noch ein letztesmal lustvoll  mit ihnen um die häuser zu ziehen und hinter der maske versteckt, zu toben, zu schrein ,zu trommeln, zu kleppern .

wenn ich durch die stadt laufe und mir die steifen masken anschaue, die sich alle zurechtgeschminkt haben, dann wünsche ich mir ,wir würden  alle die wilde maske etwas öfter heraus holen.

dann denke ich es wäre zeit sich zu maskieren wie kinder , um zu spielen , nicht um zu verstecken.

 

14.1.07 12:13


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an die wissenden

 manchmal fühle ich mich so klein,wenn ich  am rande eines nebelfelds stehe und die welt begreife , sie verstehe und dieses "wissen" mich fast wahnsinnig macht.

 man stösst an seine grenzen und versucht sein herz und seinen kopf gross und weit  zu machen, damit man seine hungrige seele, seine wissende seele  nicht immer hören muss.

man sucht auswege, geistwesen , anderswelten, schwellen, die man übertreten kann, damit  das "begreifen" nicht  so schwer auf einen lastet.

und doch ist man dankbar in jedem samenkorn seinen anfang und sein ende sehen zu können, loslassen zu können und seinen kreis zu ziehen und zu wissen , dass es ein kreis ist, mit dem man wächst und fällt und lacht und weint und lebt und geht und einfach nur ist.

manchmal suche ich halt , doch das was mir gross und stark erscheint ist aus der nähe betrachtet so verletzbar und klein und so unendlich kostbar in seinem leben, dass ich selbst zu gaias schoss werde, um alle die welt in mich aufzunehmen und zu behüten und zu beschützen .

einschliessend und umschliessend mich selbst, die so gross und stark ist und doch nur ein kleines sandkorn vom schicksal , wie vom wind durch die welt getragen

viele menschen haben sehnsucht , aber sie verstehen nicht, viele menschen suchen, aber sie sehen nicht...

ich suche nicht ,ich habe so vieles an glück in meinem leben gefunden und entdeckt, dass es mir manchmal unheimlich ist

wenn ich nur einen horizont finden könnte ,der weit genug für meine seele ist, eine leinwand und farben, die es nicht gibt , um zu malen was es ist, worte und töne, die ich nicht kenne ,um zu singen was es ist

einen tanz wild und sanft atemlos und leise um zu zeigen was es ist

15.1.07 12:31


blutdrachenzeit

 welch seltsame zeit, wenn meine mondin beginnt loszulassen und ich mich in mich zurückziehe ,um immer neue bilder und worte und lieder zu gebären.

wie ein rausch befällt mich meine lust aufs essen , aufs malen, aufs schreiben...wie eine wand zieht sich mein körper und meine laune dann vor allen anderen auf und bietet mir schutz und zeit..

ich habe versucht es zu ändern, dachte pms bekommt man mit sport in den griff und gelüste mit gesundem essen .. und doch weckt mich mein ahninnenkörper nachts um 3 um mir neues zuzuflüstern und doch hört der hunger nach allem und der rückzug von vielem nicht auf..

 es ist der lauf meiner welt,mein phönixfall, warum sollte ich ihn mit gewalt ändern?

16.1.07 09:18


sturmzeit für meine bauchtrommel

 so ein wundervoller wind... ich bin vor lauter raben beobachten heute kaum zum laufen gekommen, wie sie sich in die böen haben fallen lassen und geglitten sind, bögen geschwungen haben... einige in einer regelrechten formation , andere als solokünstler, an diesem grauen trostlosen himmel über dem wehenden gras.

 meine unruhe kompensiere ich im moment viel mit musik und beim Stöbern nach pagan-folk-rock... und weil das ja hier mein persönlicher blog ist , hier meine persönliche best-of pagan(die reihenfolge ist keine bewertung)....

gaia circles (gaiaconsort)

beltane fires (gaiaconsort)

secret womb of night (gaiaconsort)

the old ones (gaiaconsort)

ravens(gaiaconsorts)

suvetar (gjallarhorn)

hymn (gjallarhorn)

varstav (fejd)

darnavan ( jan garbarage group)

sofi (sava)

yo menamori (sava)

graciaz a la vida (joan baez)

hijo de la luna und naturaleza muerte von mecano

und seit heute auch ein paar lieder von kerstin blodig und joanne shenanndoa(matriacharch)

18.1.07 17:46


nestgewebtes

 wenn dem wurzelkind das warten auf die wärme zu lange wird, spielt es mit farben und formen, hier ein paar ergebnisse:

die erinnerung der trommel

gaia (der hintergrund ist übrigens meine neue himmelshöhlenwandfarbe)

die hüterinnen der pforte (leider etwas unscharf, sagen wir es dient dem jugendschutz*gg)

lebensbaum(hängt in echt nicht so schief *gg)

l

die moiren

im wurzelnest eingeigelt

wylde hunt teil 1 narrinarro

 

19.1.07 12:04


im netz gefunden:

Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich will wissen, ob Du es riskierst, wie ein Narr auszusehen, um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
Ich will wissen, ob Du mit dem Schmerz - meinem oder Deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder Deiner - dasein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, um Dir selber treu zu sein. Ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.
Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.
Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: "Ja!"

Es interessiert mich nicht, zu erfahren, wo Du lebst und wieviel Geld Du hast.
Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
Ich will wissen, was Dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit Dir zusammen bist.

(Oriah Mountain Dreamer)

22.1.07 13:14


merry meet and merry part and merry meet again

 ich habe lange nach dem passenden ort gesucht, ich habe mir die ohren wundtelefoniert und wusste bis zum schluss nicht ob ich auf dem grossteil der kosten sitzenbleiben werde.

aber ich bin es nicht..im gegenteil..dieses stammtischwochenende war unbezahlbar.ihr ward jede mühe mehr als wert

ein jeder hat sich mühe gegeben, jeder war entspannt und es war eine gelassene fröhliche athmospähre bis in den letzten winkel des hauses.

es wurden adressen getauscht  und rezepte, es wurde gesungen, schnee kreativ verarbeitet und sehr viel gedankengut ausgetauscht..

und auch wenn ich in der vorbereitung hundertmal geflucht habe, weil die leute sich nicht meldeten , unter uns gesagt..ich hab schon einen haufen ideen fürs nächste treffen (diskussionsrunden zu nem bestimmten thema,erntedankfestplus meditation usw.usw.)

in diesem sinne

merry meet again

 

29.1.07 13:27



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